Emmerich




Emmerich gilt als Ein- und Ausfalltor zu den Niederlanden und hat eine bewegte geschichtliche Vergangenheit. Um 700 wurde die erste Kirche vom Bischof des Bistums Utrecht, Willibrord, gegründet. Erstmals wurde Emmerich als "Villa Embrici" im Jahre 828 urkundlich erwähnt.
Der Ursprung des Namens ist immer noch umstritten.

Stadtwappen von Emmerich

Am 31. Mai 1233 wurde die Villa Emmerich zur "königlichen und des Reiches Stadt" erhoben. Emmerich erhält Stadtsiegel und Stadtwappen (das Stadtwappen ist übrigens das älteste auf deutschem Boden). Vor Ende des 14. Jahrhunderts wurde Emmerich Hanse-Mitglied und erlebte bis ins 16. Jahrhundert eine stolze Blütezeit. Seitdem trägt es auch den Beinamen "Embrica decora" (das prächtige Emmerich).

Rheinpromenade in Emmerich

Die Lage am Rhein begünstigte die Entwicklung der Stadt und galt lange Zeit als ein "cieraad von het geheelde cleefsche land" (Schmuckstück des gesamten Klever Landes).
Am 07. Oktober 1944 wurde Emmerich durch einen Bombenangriff der Allierten zu 97% zerstört. Einen Monat nach Kriegsende zählte man 2.212 Einwohner, 1969 waren es bereits ca. 20.000. Durch Eingemeindungen in den Jahren 1969 - 1975 erhöhte sich die Zahl auf ca. 30.000.

Rheinbrücke Emmerich

Emmerich hat eine vielseitige Industrie und ist Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum. Sicherheits- und Industriehafen mit eigenen Kränen und eine Containerumschlaganlage mit Gleisanschluss zum Bahnhof.
Bevorzugter Standort für diverse Industrie-, Gewerbe-, Handels-, Speditions- und Transportunternehmen aufgrund der Nähe zu den Niederlanden, und das umfassende Versorgungsnetz sowie am Standrand verlaufende Autobahn mit (zur Zeit noch) 2 Abfahrten.
Jährlich passieren rund 71.000 Schiffe den Rhein bei Emmerich zu Berg und zu Tal.
1965 wurde mit einer Spannweite von 1.228 m die längste Hängebrücke Deutschlands eingeweiht und verband Emmerich mit Kleve und dem übrigen linken Niederrhein.

Abendstimmung

Kulturelle Einrichtungen:
Stadttheater, Rheinmuseum, Fotoapparatesammlung, Plakatmuseum, Museum für Kaffeerösttechnik und Dampfmaschinen, Schatzkammer der Martinikirche, das Stadtarchiv, die Stadtbücherei, Gemäldegalerien und das Schlösschen Borghees.
Außerdem verfügt Emmerich über ein Stadion, Fussballplätze, Tennisplätze, einen Yachthafen, einen Golfplatz, einen Segelflughafen, Reitplätze, Angelgewässer sowie das Erlebnisbad "Embricana".
Der Eltenberg ist ein Stück der Klever Stauchmoräne aus der Eiszeit und ist 82 m hoch. Der Drususbunnen ist 57 m tief und soll römischen Ursprungs sein. Bis 1936 wurde er noch zur Wasserversorgung benutzt. Seit dem 21.September 1979 ist der Ortsteil "Hochelten" staatlich anerkannter Erholungsort.

Weitere interessante Informationen,u. a. aktuelle Veranstaltungshinweise und vieles,
andere mehr finden Sie auf der Homepage der Stadt Emmerich unter
www.emmerich.de .


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